Auswirkungen der neuen Acrylamid-Verordnung für Betriebe

Am 11. April 2018 ist die neue Verordnung für Acrylamid (EU) 2017/2158 in Kraft getreten. Damit gehen auch Veränderungen für Lebensmittelbetriebe wie beispielsweise Bäckereien einher.

In der Verordnung wurden neue Richtwerte sowie Minimierungsmaßnahmen festgelegt. Weitere Themen sind die Probenahme, Analytik und Dokumentation.

Demnach müssen „Große Betriebe“, Ketten- und Franchise-Unternehmen Acrylamid-Proben ziehen, diese analysieren und dokumentieren. Auf Behördenanfrage müssen die Ergebnisse vorgelegt werden. „Kleine“ handwerkliche Betriebe sind ebenfalls verpflichtet Minimierungsmaßnahmen zu prüfen, durchzuführen und schließlich zu dokumentieren. Es gilt jedoch keine Pflicht zur Probenahme und Analytik von Acylamidgehalten.

Die Abgrenzung zwischen „großen“ und „kleinen“ Betrieben kann in der „Guidance on Regulation“ über verschiedene Kriterien nachvollzogen werden.

 


Weiterführende Informationen:

April 2018: New EU acyladmide legislation

EU-Kommission erlässt neue Richtlinien für Acrylamid

 

Quelle: BZfE

 

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