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Kennzeichnung von Primärzutaten – Änderungen 2020

Ab 1. April 2020 gilt die neue Durchführungsverordnung zur Herkunft der primären Zutat eines Lebensmittelproduktes.


Was besagt die neue Durchführungsverordnung?

 

Artikel 26 (3) der Verordnung (EU) Nr. 1169/2011 besagt, dass das Ursprungsland oder der Herkunftsort der primären Zutat angegeben werden muss, wenn dieses/ dieser nicht mit dem Ursprungsland des Lebensmittels übereinstimmt.


Was ist eine primäre Zutat?

 

Primäre Zutaten sind definiert als eine oder mehrere Zutaten, die mehr als 50% des Lebensmittelinhalts ausmachen oder die von den Verbrauchern üblicherweise mit der Bezeichnung des Lebensmittels in Verbindung gebracht werden.


Wann muss die primäre Zutat angegeben werden?

 

Wird ein Lebensmittel mit einer Herkunftsangabe gekennzeichnet und kommt die primäre Zutat des Produktes nicht aus diesem Ursprungsland/ Herkunftsort, so muss auch dessen Herkunft angegeben werden.

Beispiele:

  • Pflaumenmus aus Deutschland mit Pflaumen aus „EU“
  • Käse aus Dänemark aus deutscher Milch

 

Wie müssen die Informationen gem. Artikel 13 der Verordnung (EU) Nr. 1169/2011 auf dem Etikett dargestellt werden?

 

  • Die Herkunft der primären Zutat muss im selben Sichtfeld erscheinen wie die Angabe des Ursprungslands oder Herkunftsorts des Lebensmittels.
  • Die Schriftgröße muss min. eine x-Höhe von 1,2mm aufweisen.

 

Um den Herstellern die korrekte Kennzeichnung entsprechend der Vorschriften zu erleichtern, überprüft das internationale Kennzeichnungsteam der Tentamus Group Deklaration Ihrer Produkte.

Um mehr darüber zu erfahren, wenden Sie sich bitte an unsere Expertin Stefanie Hirsch:

stefanie.hirsch@tentamus.com
+49 30 20 60 38 170

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