Baby füttern mit Babybrei

Schadstoffe im Babybrei

Ab dem 6. Lebensmonat können Babys mit Milch-Getreide-Brei gefüttert werden. Dieser soll Kinder vor allem mit ausreichend Ballaststoffen, Calcium und Eiweiß für eine gute Entwicklung versorgen. Allerdings ist es möglich, dass Brei zum Anrühren auch kritische, gesundheitlich bedenkliche Stoffe enthält.

 

Unerwünschte Stoffe in Babybreien entdeckt

 

  • Die Stiftung Warentest hat 19 Milch-Getreide-Brei Produkte hinsichtlich unerwünschter Stoffe untersucht – einer dieser unerwünschten Stoffe ist Chlorat. Das Salz der Chlorsäure entsteht als Nebenprodukt bei der Verwendung von chlorhaltigen Chemikalien zur Reinigung und Desinfektion und kann bei Aufnahme zu einer gehemmten Jodaufnahme führen.

 

  • Zum Beispiel kann der in einem Reisbrei verarbeitete Reis mit Arsen belastet sein. Bei Arsen handelt es sich um ein Halbmetall, welches natürlich im Ackerboden vorkommt und so von Reispflanzen aufgenommen wird. Laut einer Stellungnahme vom Bundesinstitut für Risikobewertung (Stellungnahme Nr. 017/2015 des BfR vom 06. Februar 2014) kann organisches Arsen krebserregend sein. Aus diesem Grund gibt es für die Arsenbelastung in Reiserzeugnissen gesetzlich festgelegte Grenzwerte, die nicht überschritten werden dürfen.

 

  • Weiterhin wurden 3-MCPD-Ester in Milch-Getreide-Breien ermittelt. Bei 3-MCPD (3-Monochlorpropandiol) handelt es sich um einen unerwünschten Stoff, der bei der Raffination von Pflanzenölen entstehen kann und ein gesundheitsschädliches Potential aufweist.

 

  • Insgesamt ergab der Test, dass lediglich drei der 19 geprüften Produkte mit gut bewertet wurden.

 

Umfassende Analytik für sichere Produkte

 

Damit Sie sichere und qualitativ hochwertige Produkte auf den Markt einführen, denen Eltern Ihr Vertrauen schenken, empfehlen wir die Produkte umfassend analysieren zu lassen.

Die bilacon prüft die Gehalte der Nährstoffe, Vitamine und Mineralstoffe nach den Vorgaben der Diätverordnung. Daneben werden die Produkte auf gesundheitlich relevante Produkte wie Pestizide, 3-MCPD- und Glycidyl-Ester, Chlorat und Perchlorat, Tropanalkaloide, Mykotoxine, Weichmacher, Schwermetalle und Mineralölkohlenwasserstoffe, sowie die mikrobiologische Sicherheit überprüft. Ebenfalls empfehlen wir eine Kennzeichnungsprüfung nach Lebensmittelrecht.

 

Haben Sie Fragen oder möchten Sie ein Angebot einholen? Kontaktieren Sie unsere Expertin unter:

Nicole Schröer
nicole.schroeer@tentamus.com
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Source: https://www.bilacon.de/schadstoffe-im-babybrei/

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