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Apfelsaft – Deutschlands Liebster

Mit einem jährlichen Pro-Kopf-Verbrauch von 6,8 Litern, ist Apfelsaft einer der beliebtesten Säfte in Deutschland. Für die Herstellung von 1 Liter Apfelsaft werden ca. 1,5 kg Äpfel benötigt und dieser ist nach dem Pressen erstmal naturtrüb, also mit Fruchtfleisch. Durch das Zentrifugieren und Filtern des Saftes, wird er schließlich klar. Um den Saft haltbar zu machen, wird dieser pasteurisiert. Dazu wird der Apfelsaft kurz auf 78°C erhitzt, um Mikroorganismen und Keime abzutöten.

 

Ethanol Gehalt in Fruchtsäften

 

Ethanol kann sich bereits vor der Ernte der Früchte bilden. In Deutschland ist ein Ethanol Gehalt in Fruchtsäften von 3 Gramm pro Liter zulässig, das entspricht etwa 0,38 Vol. %. Durch das Pasteurisieren wird auch erreicht, dass ein bereits begonnener Gärungsprozess (Ethanol Bildung) gestoppt wird.

Bio- und konventionelle Apfelsaftsorten

Geschmacklich macht es keinen großen Unterschied, ob Bio- oder konventioneller Anbau. Schaut man jedoch genauer hin, wurden bei allen konventionell hergestellten Apfelsaft-Sorten bis zu vier Pestizide nachgewiesen. Diese waren jeweils nur in Spuren enthalten. Gute Nachrichten für Hersteller und Endverbraucher: Keine der getesteten Sorten ist durchgefallen.

 

Wie muss der Apfelsaft schmecken?

 

  • fruchtig
  • leicht säuerlich
  • frisch

 

Apfelsaft sollte eine ausgewogene Balance zwischen Säure- und Zuckergehalt aufweisen. Wie ein Apfelsaft riecht und schmeckt hängt vor allem von den verwendeten Apfelsorten, dem Herstellungsprozess und der Lagerung ab.

Bei der bilacon GmbH arbeiten fachlich geschulte Mitarbeiter, die im Bereich der Sensorik Ihren Apfelsaft untersuchen.

 

Patulin in Apfelsaft

 

Ein weiteres wichtiges Thema bei Apfelsaft ist der Patulingehalt.

Patulin ist ein Mykotoxin, was besonders bei braunfaulen Äpfeln vorkommt und gesundheitsschädigend ist. Verursacht werden braunfaule Stellen an Früchten durch Insekten, Wetter und Lagerung der Äpfel. Braunfaule Stellen sind ein guter Nährboden für Patulin-bildene Pilze.

Patulin wird als Nervengift eingestuft und kann zu Beschwerden des Magen-Darm-Traktes, bis hin zur Magenschleimhautentzündung und Leberschäden führen.

Um dies zu verhindern, hat die EU eine Verordnung erlassen, in der für Patulin Höchstwerte festgelegt sind

So gilt für

  • Apfelsaft und Apfelspirituosen ein Höchstwert von 50 µg/kg
  • feste Apfelerzeugnisse, z.B. Apfelmus ein Höchstwert von 25 µg/kg
  • Produkte für Säuglinge und Kleinkinder ein Höchstwert von 10 μg/kg

 

Wie bilacon Ihnen helfen kann, gute Qualität zu gewährleisten:

 

Durch regelmäßige Laboranalysen wird sichergestellt, dass Sie Ihren Kunden ein qualitativ hochwertiges Produkt anbieten können, welches die gesetzlichen Grenzwerte nicht überschreitet. Dazu testet die bilacon unter anderem den Gehalt von Patulin und Pflanzenschutzmittelrückstände.

 

Bei Fragen zu unserem Service, kontaktieren Sie uns gerne.

Unsere Expertin freut sich Ihnen weiter zu helfen.

 

Nicole Schröer
nicole.schroeer@tentamus.com
+49 30 206 038 133

 


Quelle: Ökotest

Source: https://www.bilacon.de/apfelsaft-deutschlands-liebster/

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