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Desinfektionsmittel in Fisch gefunden

In der Corona-Zeit haben wir alle gelernt vermehrt Desinfektionsmittel im privaten Bereich zu nutzen, aber auch unabhängig von Corona werden diese in der Lebensmittelindustrie eingesetzt. Bei Fisch wird während der verschiedenen Verarbeitungsschritte wie z.B. dem Häuten und Ausnehmen in der Industrie Prozesswasser mit Desinfektionsmittel verwendet. Außerdem werden Oberflächen und Geräte regelmäßig desinfiziert.

 

Rückstände von Chlorat und Quartäre Ammoniumverbindungen in Pangasius-Fisch nachgewiesen

 

In einem Projekt des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) wurden 80 Proben von Pangasius auf Desinfektionsmittelrückstände untersucht. In 79% der Proben wurde Chlorat gefunden und in 39% die Quartäre Ammoniumverbindung Benzalkoniumchlorid, welche zur Desinfektion genutzt werden

Bei Chlorat handelt es sich um die Salze der Chlorsäure und bei wiederholter Aufnahme kann es zu einer gehemmten Jodaufnahme führen.

Quartäre Ammoniumverbindungen sind kationische Tenside, welche die Funktionen von Zellmembranen schädigen können.

Zur Reduktion von Desinfektionsmittelrückständen in Ihren Produkten sind regelmäßiges Nachspülen mit Trinkwasser, sowie Eigenkontrollen unerlässlich. Die bilacon unterstützt Sie bei Ihren Eigenkontrollen, um Rückrufaktionen zu verhindern und stets sicheren und qualitativ hochwertigen Fisch anbieten zu können.

 

Möchten Sie mehr über unsere Dienstleistungen erfahren? Wenden Sie sich direkt an unseren Experten, wir helfen Ihnen gerne weiter:

 

Roy Sperling
roy.sperling@tentamus.com
+49 30 206 038 320


Quelle: BVL

Source: https://www.bilacon.de/desinfektionsmittel-in-fisch/

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