Polare Pestizid Multimethode polar+

Für die nächsten 35 Jahre wird ein Wachstum der Weltbevölkerung um 2,35 Milliarden Menschen prognostiziert. Für die Ernährung der Menschen ist der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln somit unumgänglich. Pestizide sind Substanzen, die verhindern, dass Schadorganismen auf Pflanzen und Tiere wirken, wodurch die Erträge der Landwirtschaft und folglich die Verfügbarkeit der Lebensmittel sichergestellt werden können.

Polare Pestizide finden in der Landwirtschaft eine breite Anwendung als Totalherbizid, Wachstumsregulator, Reifebeschleuniger oder Fungizid. Studien weisen auf teilweise toxikologische Wirkungsweisen der Verbindungen hin. Durch ausgedehnte Anwendung wirken polare Pestizide gegen die Biodiversität und begünstigen Resistenzen, die einen höheren Einsatz erforderlich machen.

Die Analytik polarer Pestizide mittels Flüssigkeitschromatographie ist aufgrund der hohen Polarität nur schwer möglich. Bisher erfolgte die Extraktion mittels QuPPe und die Auftrennung über zahlreiche verschiedene Einzelmethoden, was die Analytik aufwendig und teuer gemacht hat.

Ziel der bilacon war es eine robuste und sensitive Multi-Analyt-Methode ohne zeit-, arbeits-, oder kostenintensive Schritte für polare Pestizide zu entwickeln. Die hier vorgestellte LC-MS/MS Methode beinhaltet den Nachweis von zehn polaren Pestiziden ihren Metaboliten bzw. Gegenion. Glyphosate, Ampa, Trimesium (TMS), Chlormequat, Mepiquat, Phosphonsäure, Fosethyl, Perchlorat, Chlorat und letztlich Ethephon wurden an verschiedenen Obst und Gemüse sowie Getreide Matrizes erfolgreich validiert.

Mit der polaren Multimethode polar +, ist es möglich bisher nicht abgebildete Anwendungen in einem Lauf nachzuweisen ohne die Polarität und Chromatographie zu ändern. Diese Flexibilität, ermöglicht das Screening auch auf unkonventionelle Anwendungen polarer Pestizide.

 

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