VLOG-Zertifizierung für das “Ohne Gentechnik” Label

VLOG-Zertifizierung: So unterstützt Tentamus Hersteller bei der „Ohne Gentechnik"-Kennzeichnung
Die Nachfrage nach gentechnikfreien Lebensmitteln steigt kontinuierlich. Verbraucher möchten wissen, ob Lebensmittel ohne gentechnisch veränderte Organismen (GVO) hergestellt wurden. Die VLOG-Zertifizierung schafft hier Transparenz und unterstützt Hersteller bei der rechtskonformen „Ohne Gentechnik“-Kennzeichnung.
Was ist die VLOG-Zertifizierung?
Der Verband Lebensmittel ohne Gentechnik e.V. (VLOG) ist die zentrale Organisation zur Standardsetzung und Anerkennung für die ‚Ohne Gentechnik‘-Kennzeichnung in Deutschland. Als eingetragener Verband entwickelt der VLOG die Standards für die „Ohne Gentechnik“-Kennzeichnung und regelt die Vergabe der beiden Zeichen „Ohne Gentechnik“ sowie „VLOG geprüft“ für Futtermittel.
Die VLOG-Zertifizierung stellt sicher, dass Lebensmittel und Futtermittel nach klar definierten Kriterien hergestellt werden. Diese Standards schließen den Einsatz gentechnisch veränderter Organismen aus. Der Verband entwickelt Standards und führt Audits durch, um die Einhaltung der Anforderungen zu gewährleisten. Für Lebensmittelhersteller ist die Zertifizierung ein wichtiges Instrument, um Vertrauen bei Verbrauchern aufzubauen und sich im Markt zu differenzieren.
Wer braucht eine VLOG-Zertifizierung?
Unternehmen, die ihre Produkte mit dem Siegel „Ohne Gentechnik" kennzeichnen möchten, benötigen eine VLOG-Zertifizierung. Dies gilt insbesondere für Hersteller von Lebensmitteln tierischer Herkunft wie Milch, Eier und Fleisch. Auch Futtermittelhersteller profitieren vom „VLOG geprüft" Siegel, das die gentechnikfreie Futtermittelherstellung dokumentiert.
Der Hauptgrund ist die gesetzliche Nachweispflicht. Besonders bei komplexen Lieferketten, Importware oder risikobehafteten Rohstoffen sind belastbare Dokumentenprüfungen, Probenahmen und Laboranalysen erforderlich. So wird die gentechnikfreie Herstellung nachvollziehbar und auditierbar.
Vorteile für Hersteller
Die VLOG-Zertifizierung bietet zahlreiche Vorteile. Verbraucher legen beim Kauf von Fleischersatzprodukten großen Wert auf Transparenz und eine gentechnikfreie Herstellung. Studien wie die Green Legend Veggie Studie 2022 von Forsa zeigen, dass „Ohne Gentechnik hergestellt“ zu den zentralen Entscheidungskriterien zählt. Hersteller profitieren insbesondere von:
- Marktdifferenzierung: Das Siegel hebt Produkte von konventionellen Alternativen ab
- Verbrauchervertrauen: Transparente Kennzeichnung schafft Kaufsicherheit
- Wettbewerbsvorteil: Gentechnikfreie Produkte erschließen neue Kundengruppen
Rechtssicherheit bei der Kennzeichnung „Ohne Gentechnik"
Die VLOG-Zertifizierung gewährleistet, dass Produkte die gesetzlichen Voraussetzungen nach §3a und §3b des EG-Gentechnik-Durchführungsgesetzes erfüllen. Unternehmen müssen glaubhaft darlegen, dass ihre Waren ohne GVO hergestellt wurden. Besonders relevant ist die gesetzliche Ausgangslage. Bei Produkten tierischer Herkunft bedeutet dies insbesondere, dass die Tiere im Rahmen der VLOG-Kennzeichnung nicht mit gentechnisch veränderten Futtermitteln gefüttert werden dürfen. Das „Ohne Gentechnik" Siegel ermöglicht hier eine eindeutige Kennzeichnung vom Futtermittel bis zum Endprodukt.
Welche Kriterien umfasst die VLOG-Zertifizierung?
Die Zertifizierung basiert auf umfassenden Standards, die im VLOG-Produktions- und Prüfstandard festgelegt sind. Zu den Kriterien gehören:
- Risikomanagement: Aktuelles System zur Bewertung von GVO-Risiken
- Krisenmanagement: Umgang mit Verstößen und gentechnisch veränderten Organismen
- Rückverfolgbarkeit: Lückenlose Dokumentation von Waren und Tieren
- Probenahme und Analysen:
- Futtermittel und Rohwaren: Analysen nach festen VLOG-Analysenvorgaben
- Lebensmittel: risikobasierte Einschätzung mit Hilfe eines Labors
Methodik der VLOG-Analyse
Die Gentechnikanalytik erfolgt durch spezialisierte Methoden wie PCR (Polymerase-Kettenreaktion) und Real-Time-PCR. Diese Verfahren ermöglichen den qualitativen und quantitativen Nachweis gentechnisch veränderter Organismen in Lebensmitteln und Futtermitteln. Die Probenahme und Analyse müssen bei einem VLOG-anerkannten Labor durchgeführt werden, das nach DIN EN ISO/IEC 17025 akkreditiert ist.
Zertifizierungsprozess
Der Prozess umfasst mehrere Schritte: Dokumentenprüfung, Audits vor Ort und regelmäßige Kontrollen. Unternehmen können sich auch für eine Gruppenzertifizierung entscheiden, wenn mehrere Betriebe gemeinsam zertifiziert werden sollen. Alle verbindlichen Anforderungen sind im Leitfaden für die VLOG-Anerkennung von Laboren festgelegt.
Welche Analysen bieten Tentamus-Labore im Rahmen der VLOG-Zertifizierung?
Die Tentamus Group verfügt über mehrere VLOG-anerkannte Labore in Deutschland. Diese Standorte bieten umfassende Dienstleistungen für die Analyse von Lebensmitteln, Futtermitteln und Lebensmittelzusatzstoffen nach dem „Ohne Gentechnik"-Standard:
- Real-Time-PCR (qPCR): Qualitativer und quantitativer Nachweis von GVO in Lebensmitteln und Futtermitteln (hohe Sensitivität)
- Screening-Analysen: Screening auf häufige GVO-Elemente, bei Bedarf anschließende event-spezifische Analysen
Alle Analysen erfolgen nach akkreditierten Methoden und erfüllen die Anforderungen des VLOG-Standards. Die Prüfberichte dokumentieren die Ergebnisse transparent und ermöglichen eine zuverlässige Beweisführung gegenüber Zertifizierungsstellen.
Tentamus & VLOG: Welche Labore sind anerkannt?
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